Es ist geschafft!

Als wir am 19. September unsere Verzweiflung bloggten, dass unser Roman „Erst mal 49 werden“ über Libri (ebook.de) seit Wochen nicht lieferbar ist, geschah das Wunder! Libri meldete sich noch am selben Tag und versuchte das Problem schnellstens zu lösen! Vielen Dank noch mal von uns an dieser Stelle!

UND: tatsächlich, seit dem heutigen Tag (Trommelwirbel) :

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Glücklich winkt,

Franziska

„Wir lieben Bücher, egal in welchem Format“ (LIBRI)

Es gibt Tage, da man möchte man schon um 11 Uhr einen Schnaps trinken!

Diese Tage kennt vielleicht jeder und wir auch, wirklich, zur Genüge! Weshalb das bei uns momentan so ist, möchte ich heute gerne erzählen.

Einige haben es vielleicht mitbekommen, am 01.08.2014 haben wir unser neues eBook „Erst mal 49 werden“, von der wunderbaren Autorin Mira Steffan durch unseren Distributor an alle, wirklich ALLE 200 eBook-Online-Plattformen ausgeliefert. Heissa! Hoch die Tassen! Was waren wir glücklich.

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Amazon (nein, ich mische mich hier jetzt nicht in die allgemeine Debatte ein), iTunes, Thalia, Hugendubel und wie sie alle heißen, hatten binnen Stunden, ach, was sage ich, Minuten, das Buch lieferbar, bzw. downloadbar. Nochmal: Heissa!

Doch da gibt ein kleines gallisches Dorf, oder sind es doch eher Schildbürger?!? Entscheidet selbst. Für alle nicht im Buchhandel bewanderten Leser und Interessierten eine kurze vorab Info: Buchhandlungen, egal ob groß, ob klein, rund oder eckig, bestellen über Barsortimente, sogenannte Zwischenhändler. Warum tun sie das? Weil der Buchhändler natürlich keine Lust hat bei jedem kleinen Pupsverlag wegen ein, zwei Exemplaren anzurufen und zu bestellen und jedes Mal Porto zu bezahlen. Dann lieber eine ordentliche, sich lohnende Bestellung bei einen Großhändler wo man alles von allen Verlagen bekommt (na gut, fast alles von fast allen Verlagen) und fertig ist die Laus! Ist auch völlig korrekt, würde ich nicht anders machen. So, es gibt in Deutschland zwei große Zwischenhändler die nennenswert sind und über die jeder Buchhändler bestellt: Libri und KNV. Und nun ratet mal wer es innerhalb von 6 Wochen, bis zum heutigen Tage, nicht geschafft hat unser eBook hochzuladen, damit es zu erwerben ist? Genau!

Aber ich höre schon die Zeigefinger schnipsen! Was will denn auch eine Buchhandlung mit einem eBook? Ja, viele, sogar wirklich viele, sind tatsächlich schon gut ausgerüstet und bieten download-Möglichkeiten über ihre eigenen Online-Shops an, diese wiederum sind mit Libri oder KNV als Exklusiv-Lieferanten verbunden! TOLL! Aber nicht toll, wenn wir nicht lieferbar sind. Eine Menge Buchhändler, die uns wohl gesonnen sind, wollten tüchtig Werbung für das neue eBook machen (DANKE an dieser Stelle!), aber sie bekommen es ja nicht über ihre Zwischenhändler. Warum bekommen sie es nicht? Weil wir ja nicht in deren Datenpool sind. Nun, bei Libri wird seit Monaten eine neue Software installiert Keine Ende in Sicht. Und KNV hat einen Exklusivvertrag mit einem anderen Distributor als unserem. Kannste nüscht machen, jut!

Trotzdem: Wie kann es sein, dass die beiden wichtigsten Zwischenhändler unser Buch nicht lieferbar haben! Kreisch! #Neuland

Während wir am dritten Tag nach der Auslieferung schon in den USA über Barnes&Nobel etliche Exemplare verkauft hatten, sitzen bis heute noch Menschen da (ja wo eigentlich?) und tippen unsere Neuanlage und Metadaten ein. Kennt Ihr die URL von Libri? www.ebook.de = Paradoxon.

Wir trinken jetzt einen Schnaps, stoßen auf alle uns so lieb gewordenen Buchhändler in Gedanken an und harren der Dinge! Prost! Für alle anderen: Downloads sind hier „schon“ möglich:

Natürlich über Barnes&NobleAmazon,  Thalia, Hugendubel, iTunes und viele mehr…….

Herzhaft,

Franziska

Startschuss für unsere neue Rubrik „Rabenrechte“!

Recht – das ist langweilig und furchtbar trocken? Das kann schon sein, trotzdem betrifft es uns jeden Tag, denn fast alles was wir machen, ist durch Gesetze geregelt. Aber es stecken nicht nur unangenehme Pflichten in den Gesetzbüchern, sondern Familien, Kinder und Jugendliche haben eine Menge Rechte, über die Rabenmütter (und selbstverständlich auch Rabenväter) Bescheid wissen sollten.

Denn es ist doch logisch, dass die lieben Kleinen irgendwann anfangen, Ansprüche anzumelden und dann ist es besser zu wissen, was man erlauben kann und was nicht. Es schadet schließlich nichts, sich ein bisschen auszukennen.

Wie ist das mit dem Shirt, das schon beim Kauf kaputt war?

Kann ich es umtauschen, wenn meine Tochter das Loch erst zu Hause entdeckt hat? Klar geht das, aber ewig Zeit lassen kannst du dir mit dem Umtausch nicht. Und wie sieht es aus, wenn sie es vorher schon auf eine Party angezogen hat, was ein paar Ketchup Flecken jetzt allzu deutlich verraten?

Interessiert es dich, was du deinen Kindern alles verbieten kannst und manchmal sogar musst, und was nicht? Du bist Erziehungsberechtigte und hast oft das Sagen, aber es gibt umgekehrt auch eine Menge Dinge, die du für deine Kinder tun musst.

Für Kinder und Jugendliche gibt es besondere Bestimmungen, die ihnen die Möglichkeit geben sollen, alles zu lernen und sich mit dem System vertraut zu machen. In der Zeit bist du als Rabenmutter für sie verantwortlich und musst sogar im Zweifel den Kopf für sie hinhalten.

Du bringst ihnen sicher bei, dass sie andere nicht verkloppen sollen, bloß weil ihnen deren Nase nicht passt.

Und dass sie im Laden nichts mitnehmen dürfen, ohne zu bezahlen.

Aber wie ist das eigentlich, wenn die lieben Kleinen doch mal Mist bauen und erwischt werden?

Mit Gesetzen soll in erster Linie unser Zusammenleben geordnet werden. Leider halten sich nicht immer alle daran. Du kannst die liebsten Kinder der Welt haben, aber die anderen außen herum sind vielleicht nicht ganz so nett…

Deshalb brauchen wir Menschen, die darauf achten, dass alles richtig läuft und die in solchen Situationen helfen. Dabei geht es nicht nur um Bestrafung des Übeltäters, sondern auch um Schutz der anderen, die unter so einem Fehlverhalten leiden könnten. Gut, wenn du diese staatlichen Einrichtungen und ihre Aufgaben kennst, damit du im Notfall weißt, an wen du dich wenden kannst.

Es gibt selbstverständlich noch viel mehr Verordnungen, als in dieser Kolumne besprochen werden können. Ich habe mich bemüht, die rauszupicken, die für Mütter mit Kindern oder Teenies spannend sind. Du wirst merken, dass der Staat versucht, fast alles aufzugreifen, was dich und deine Familie betreffen könnte.

Wenn deine Kinder also etwas Neues anfangen wollen, z.B. ein Fahrrad kaufen oder eine Computerfirma gründen, dann informiere dich am besten vorher, was sie beachten müssen. Du kannst dir fast sicher sein, dass es dazu irgendeine Vorschrift gibt.

Genau solche Fragen möchte ich hier den nächsten Monaten beantworten.

Über Feedback freue ich mich 🙂

Eure Michaela!

Unser Team: heute Michaela Hanauer

MICHAELA HANAUER, Jahrgang 1969 und überzeugte Münchnerin, kombiniert seit vielen Jahren beruflich zwei Dinge, die auf den ersten Blick gar nicht zueinander zu passen scheinen. Sie ist Juristin und schreibt Kinder- und Jugendbücher…

Aber das eine gelernt zu haben, heißt doch nicht, das andere nicht tun zu dürfen!

Michaela wird hier auf unserem Rabenmütter Verlag Blog eine eigene Kolumne (Rabenrechte) gestalten und somit endlich die Gelegenheit bekommen, beides perfekt zu kombinieren: Recht und Sprache.

Genauer gesagt, die Rechte von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in einer Sprache, in der sie jeder versteht.

Das geht nicht? Na, dann guckt doch einfach mal rein! Ab morgen geht es los! 🙂

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Hier noch ein paar schöne Antworten und Eindrücke zu Michaela:

Lieblingskleidungsstück: Jeans, vielleicht der wichtigste Grund, warum ich keine klassische Anwältin geworden bin 😉

Lieblingsschuhe: Sneakers, Ballerinas – egal, Hauptsache bequem, müssen ja zu den Jeans passen

Lieblingsblumen: Sonnenblume und Margeriten

Lieblingstier: Katze, vor allem Kater Wuschel

Lieblingsfarbe: Blau – von taghellem Himmelblau, über Meerblau bis in die tiefblaue Nacht

Lieblingsbuch als Mädchen: Krabat, Michel aus Lönneberga

Lieblingsbuch heute: das wechselt, sobald ich wieder einen neuen Buchschatz für mich entdecke; ich mag Bücher, die mich so in ihre Geschichte ziehen, dass ich nicht aufhören kann zu lesen, egal wie spät es schon ist

Lieblingsfilm: Der Herr der Ringe, Wer früher stirbt, ist länger tot, seit vorletzter Woche: Wir sind die Neuen

Lieblingsschauspieler/in: Maggie Smith, Johnny Depp

Lieblingsmusik: je nach Stimmung, solange es keine Volksmusik ist! Zum Beispiel Nickelback, Adele, Linkin Park, Robbie Williams, …

Lieblingsland: Neuseeland

Lieblingsbeschäftigung: Geschichten ausdenken, erzählen und aufschreiben, Kochen, in der Natur unterwegs sein

Lieblingsessen: Spaghetti Bolognese

 

Bis morgen, Franziska

Plot & Proof

Am Donnerstag machten wir uns auf ins schöne Allgäu, um unsere Druckerei zu besuchen.

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Wie unschwer zu erkennen ist: mit dem Auto. 🙂 Bisher hatten wir immer nur telefonisch oder per Mail Kontakt gehabt, das wollten wir ändern. Die Menschen kennen lernen, Ihnen ins Gesicht schauen, eine persönliche Ebene aufbauen. Außerdem waren wir wahnsinnig neugierig, wie unsere Druckerei so aussieht.

Im Eingangsbereich begrüßten uns diese schönen alten Werkstattmöbel. Ein Setzkasten und ein Druckgerät. Das hat schon Stil und Atmosphäre. Heute wird natürlich alles per Computer gesteuert.

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Da wir gerade auch neue Karten im Druck haben, nutzten wir die gleich mal die Gelegenheit Plot & Proof vor Ort zu checken.

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Da sich meistens ein paar Fehler einschleichen, diesmal auch bei uns, haben wir alles nochmal genauestens überprüft:

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Es wurde noch einiges korrigiert und dann ging’s ab direkt zur Druckfreigabe! Yeah!

Alle Menschen dort sind so wunderbar herzlich, professionell und sympathisch – es war großartig!

Auf dem Weg durch die Druckerei entdeckten wir dann noch an einem Arbeitsplatz unsere Karten. Das hat uns mächtig gefreut, wenn sogar die Mitarbeiter sich unsere Postkarten aufhängen.

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Dann ging’s auch schon wieder nach München.

Franziska & Jo

 

 

 

 

 

 

 

Blogparade: Handy in die Schultüte? Initiiert von www.zwergalarm.de

Britta von Zwergalarm hat uns zu einer Blogparade eingeladen. Nun kann ich aber nicht für den ganzen Verlag schreiben, deshalb hier nur meine persönliche Meinung als Mutter. Wie viele Kinder können lesen, wenn sie eingeschult werden? Mein Sohn konnte, außer seinem Namen, nicht lesen, wozu also dann ein Handy? Zweitens war er noch nicht alleine unterwegs, so dass ich ihn hätte erreichen wollen, sollen oder müssen und drittens war das Verlustrisiko jeglicher Dinge von ihm, damals noch sehr hoch. Ne, ne…. für mich war das bei der Einschulung überhaupt kein Thema!

Mein Sohn bekam sein Handy zum 9. Geburtstag, er hatte es sich sehr gewünscht und für mich machte es auch Sinn, denn er konnte es bedienen und war schon viel mit seinen Freunden alleine in unserem Viertel unterwegs. Schwierig fand ich einen geeigneten Tarif zu finden. Prepaidkarte fand ich blöd, denn so liebevoll schusselig mein Kleiner ist, wenn er mal vergisst aufzulegen oder die Tastensperre reinzuhauen und dann aus Versehen Telefonate in die ganze Welt gehen ist die Karte sofort leer. In dringenden Fällen würde er dann nicht telefonieren können. Für mich keine Lösung. Aber genauso wenig wie einen normalen Vertrag abzuschließen, denn da haben wir das gleiche Problem, Tastensperre nicht drin und ich kann morgen Tellerabwaschen gehen, weil die Rechnung horrend ist. Für Kinder einen guten Tarif zu finden ist immer noch fast ein Ding der Unmöglichkeit, das hatte mich damals mächtig überrascht. Schlussendlich habe ich einen Tarif gefunden, der für mich und meine Vorstellungen ideal war. Ich kann die monatlichen Gebühren deckeln, indem ich ein Mindestpreis angebe den ich bereit bin auszugeben. Das kann ich täglich online gestalten wie ich möchte. Ich kann mein Kind viermal im Monat kostenlos orten, gut, brauchte ich bisher noch nicht aber das Bestechendste war, selbst wenn das finanzielle Kontingent ausgeschöpft ist, gibt es eine Nummer, in diesem Fall meine, die er immer anrufen kann. Für mich perfekt. Man sollte sich Neuerungen gegenüber offen verhalten, ich denke ein Handy ist eine riesen Erleichterung, sobald das Kind selbstständig und alleine unterwegs ist. Enttäuschend finde ich, dass es zu wenig Vertragsangebote, die sich auf diese Bedürfnisse ausrichten, gibt. Ein Handy in die Schultüte zu geben muss man persönlich entscheiden, denn jede Situation ist einzigartig. Um es nur als Spielzeug zu benutzen, davon würde ich abraten, aber als sinnvolles Instrument, um in Verbindung zu bleiben, wenn dass das Hauptaugenmerk ist, muss doch jeder seine Bedürfnisse am besten einschätzen können.

Herzhaft,

Franziska