Rabenmütter Ausstellung in Linz

Vor knapp zwei Wochen rief uns ein guter Freund aus Wien an und erzählte von einer Ausstellung, einer RABENMÜTTER Ausstellung. Einen Tag später schickte uns ein Freund aus Berlin eine Rezension der selbigen Ausstellung. Für uns war schnell klar, da müssen wir hin. Ich habe mit dem Museum Kontakt aufgenommen und die luden uns gleich ein.  Drei Tage später saßen wir im Auto auf dem Weg nach Linz.

IMG_1704.jpg

Das LENTOS Kunstmuseum, ein wunderbarer Bau, liegt direkt an der Donau – ein Traum.

Nach einer herzlichen Begrüßung bekamen wir eine spannende und aufklärende Führung durch die Ausstellung. Einiges weiß man, viel entdeckt man, oft staunt man und bleibt neugierig und beeindruckt von den Werken in den Räumen stehen. IMG_1705.jpg

Die Ausstellung ist in verschiedene Kapitel unterteilt: „Mutterliebe“, „Mutterkörper“, Mutterleid“, Mutterkonflikt“, „Meine Mutter“, „Muttersünden“, „Mutterstolz“,  und „Mutterleben“.

IMG_1706

 

Von Picasso bis Warhol und Haring.

IMG_1708

Wir sind ganz voll vom Gehörten und Gesehenen offensichtlich schweigend zurück nach München gefahren. Im Kopf aber war es laut. Eine Ausstellung wie diese ist einmalig und ich bin tiefst beeindruckt, denn unser Thema Rabenmütter in dem Kontext: Kunst, Gesellschaft & Politik verknüpft zu sehen ist höchst spannend. Die Ausstellung RABENMÜTTER ist unsere absolute Top-Empfehlung für jeden.

Wer jetzt auch Lust auf dieses Erlebnis bekommen hat, kann nächste Woche hier bei uns Eintrittskarten für die Ausstellung gewinnen.

Stay tuned!

Herzhaft, Franziska

 

Ein einfaches „NEIN.“ hätte auch gereicht!

Wir sind in den Vorbereitungen unserer Postkarten immer recht offen für die Vorschläge unserer Grafikerinnen und Grafiker. Das ist gut so, denn meist kommen wirklich überaus witzige Designs dabei raus.

Vor ein paar Wochen dann ging es um den folgenden Spruch:

Die wissen das-imp

 

Xenia Sickinger hatte eine wunderbare grafische Lösung für diese Karte, denn sie nahm die allseits bekannte Grafik des Duden. Ihr wisst schon: gelber Hintergrund, schwarzer Kasten und eine rote Linie. Es passte perfekt zu diesem Spruch. Selbstverständlich war uns klar, dass wir nicht einfach so die CI des Duden Verlags übernehmen dürfen.

Kurzerhand rief ich direkt im Verlag an, legte kurz die Sachlage dar, woraufhin die Dame am anderen Ende mich bat einfach eine kurze Mail mit dem entsprechenden Layout zu senden. Prima, dachten wir! Klang einfach, unkompliziert und offen. So schrieb ich gewünschte Mail, versehen mit dem Hinweis, man könnte ja eventuell eine Kooperation eingehen.

Tagelange Stille. Was für uns jetzt ein wenig blöd war, denn wir mussten in Druck mit unseren Karten. Anderseits dachte ich mir, je länger die Kollegen nachdenken, desto wahrscheinlicher schien es doch eine Einigung zu finden.

Immer noch keine Nachricht, dafür in der Post ein Schreiben mit angehängter Unterlassungserklärung. Mit Kanonen auf Spatzen schießen, heißt das dann wohl im Umgangssprachlichen. Peng! Unsere Kartenidee wurde damit offiziell kurzerhand und ohne Vorwarnung erschossen! Keine weitere Erklärung, kein Wort des Trostes oder gar eine persönliche Notiz.

IMG_0807

Ich habe dann direkt mal im Duden nachgeschlagen unter Humor:

  • Fähigkeit und Bereitschaft, auf bestimmte Dinge heiter und gelassen zu reagieren
  • Sprachliche, künstlerische o.ä. Äußerung einer von Humor bestimmten Geisteshaltung, Wesensart
  • gute Laune, fröhliche Stimmung

Da o.g. Punkte dem Duden Verlags Team anscheinend nicht eigen sind, verzichten wir hier aus gesundheitlichen Gründen lieber auf die Abbildung des wunderbaren Ur-Entwurfs. Die Knarren sitzen uns bei denen zu locker am Gürtel. 

Winkend,

Franziska

Entweder es passiert nüscht, oder alles auf einmal! Is so!

Anfangs, in den ersten Wochen nach unserer Gründung saßen wir stundenlang vor den Computern und hofften, dass mal eine Bestellung reinkommt oder eine Mailanfrage, egal was, aber bitte irgendetwas, das KEIN Newsletter war – aber es passierte nüscht! Bei jedem „Pling“ bin ich aufgeschreckt! Meine Güte, was hofften wir, dass sich ein Großhändler meldete oder wenigstens die kleine Papeterie nebenan. Ich habe mein Mailprogramm förmlich hypnotisiert. Geholfen hat es nichts. Staubflocken wehten gelangweilt durchs Büro!

So, nun haben wir uns gut aufgestellt. Ha! Ja, wir sind ein Start-up. Viele verbinden mit diesem Begriff mittlerweile nur noch Online-Businesses, aber jedes neu gegründete Unternehmen heißt nun mal heute schick „Start-Up“!  Online wie Offline! Ich habe ja im letzten Eintrag schon geschrieben, dass wir momentan mit Steuerberatern, Finanzmenschen usw. unsere Zeit voll ausgefüllt haben. Das ist nicht wertschöpfend, aber natürlich wichtig. Zumindest für uns wichtig, dass wir unser Unternehmen auf die Beine gestellt bekommen. Verexexelt in tausend Businessplänen tauchen wir jedenTag, um die Vorgaben so gut wie möglich zu erfüllen, ab. Wir sind heilfroh, um unsere Investoren, die wir durch unser Crowdfunding gewinnen konnten, das möchte ich klarstellen.

Und eigentlich schien auch alles ganz geschmeidig zu laufen, aber hey, auch wir sind nur Menschen, da wird plötzlich ein Kind krank, das Auto geht kaputt, wir müssen einkaufen, den Haushalt wenigsten so aufrecht erhalten, dass Ratten und Kakerlaken fern bleiben und vielleicht noch eine Freundin trösten, Schulprobleme lösen, tausend andere Sorgen oder die Mutter bei diversen Dingen zu unterstützen, die mal wieder keinen Aufschub dulden. Wenn so etwas in einer geordneten Reihenfolge geschieht, ist  ja alles easy, aber alles auf einmal……da sitzt doch Murphey auf dem Schoß! Und so ist das bei uns momentan. Privat, wie beruflich eine echte Herausforderung, die Nerven kostet! Und trotzdem, wir würden es nie wieder anders wollen! Die Kinder, unsere Familien werden zur Zeit wirklich nur mit dem Nötigsten versorgt, aber das Tolle ist, kein einziges Kind beschwert sich – im Gegenteil, sie haben alle Spass, weil sie merken, spüren, sehen, das wir Spass haben. Will nur sagen, hier ist auch nicht immer Sonnenschein, und manchmal wünscht man sich nur noch eine Badewanne, ein gutes Buch und RUHE, aber trotzdem: keiner von uns möchte diese stressigen Zeiten vermissen.

Kurz durchatmen und weiter geht’s!

Hektisch winkend, Franziska